Atemreisen- die Kunst bewohnt zu sein
diese atemreisen sind räume, in denen du dich erinnerst, wie nah das leben ist. der atem ist nur der anfang. er öffnet das tor dorthin, wo fühlen wieder möglich wird, wo der körper spricht, wo das menschsein sich selbst erkennt. wenn du hier atmest, trittst du nicht in ein programm, sondern in ein feld, das dich empfängt. es ist kein tun, sondern ein geschehen lassen. manchmal still, manchmal roh, manchmal weit. alles gehört dazu. in diesen reisen begegnet der geist der materie, das unsichtbare findet form, das göttliche wird menschlich – nicht, weil es sich herabneigt, sondern weil du beginnst, es in dir zuzulassen.
ich öffne diese räume, damit erinnerung geschehen kann. nicht im denken und verstehen, sondern als körperliche wahrheit, im fühlen dessen. immer ein anderes thema als erfahrungswelt in dir.
du trägst das universum in dir – seine bewegungen, seine gesetze, seine magie. alles, was du erlebst – freude, angst, nähe, leere – ist teil dieses atmens.
die kunst, bewohnt zu sein, bedeutet: dich nicht zu verlieren im werden, nicht zu suchen im licht, sondern zu erkennen, dass das heilige längst hier ist – in der schwerkraft, im blut, im atem, im einfachen dasein.
Wann? alle zwei bis drei Wochen, sonntags
Dauer ca. 60–90 Minuten
Ort Online via Zoom
Inklusive Aufzeichnung (zum späteren Eintauchen)
Kosten 28 Euro
Methode Ich arbeite mit dem verbundenen Atem – ein weiches, fließendes Atmen ohne Pause zwischen Ein- und Ausatmen. Er bewegt das Nervensystem, löst Festes, klärt, öffnet. Du bestimmst, wie weit du dich öffnen magst. Der Atem führt, nicht du.
Essenz Diese Atemräume sind Erfahrungsräume – Felder, in denen das Leben selbst atmet: durch dich, mit dir, als du.
Atemalchemie entlang der Leitbahnen
Daten: 31.5.~09:00
verschoben auf 07.06. 09:00 Uhr
Ab März öffnet sich eine neue Reihe Atemreisen: Atemalchemie entlang der Leitbahnen. Nach den Reisen zu den Spirits ist das die Vertiefung über den Körper selbst – über die Bahnen, in denen Qi zirkuliert, sich sammelt, stockt, abgibt, zurückkehrt. Im daoistischen und klassischen chinesischen Denken sind die Jing-Luo (Leitbahnen/Meridiane) keine abstrakten Energielinien und kein „System, das man optimiert“, sondern ein Ordnungsprinzip von Bewegung: Sie zeigen, wie Himmel und Erde im Menschen gekoppelt sind, wie Innen und Außen kommunizieren, wie ein Impuls aus der Tiefe in Handlung kommt, wie ein Überschuss abfließt, wie Leere wieder gefüllt wird. Der Satz Yi dao, qi dao benennt die Methode: Die Qualität der Aufmerksamkeit bestimmt die Richtung der Qi-Bewegung. Aufmerksamkeit als Druck erzeugt Druck, Aufmerksamkeit als Lauschen erzeugt Durchlässigkeit. Diese Reihe hat einen klaren Ausgangspunkt: Wir sind das Eine (1), wir leben als Zwei (Yin/Yang), wir verlieren uns leicht in den zehntausend Dingen. „Die zehntausend Dinge“ sind im Alltag konkret: zu viele Reize, zu viele Bilder, zu viel Vergleich, zu viele innere Erklärungen. Der Körper reagiert zuverlässig: Atem wird flacher, der Brustkorb hält, der Bauch wird fest, der Nacken spannt, der Blick wird eng, das System geht auf „funktionieren“ oder „aus“. Atemalchemie heißt hier: den Körper als Landschaft wieder lesen lernen – über Empfindung und Bewegung. Wu-wei ist dafür keine Philosophie, sondern die Arbeitsweise: ein Tun ohne Zwingen. Im Raum heißt das: freundlich begegnen, was auftaucht; nichts pushen; nichts „freimachen“ wollen; die Bewegung dort ansetzen lassen, wo sie von selbst entsteht. Eingeschlossene Energie zeigt sich oft unspektakulär: als Mikrostopp im Atem, als Reflex im Zwerchfell, als Zurückweichen im Brustbein, als Härte in den Flanken, als Ziehen im Unterbauch, als Kälte oder Hitze, als Unruhe im Blick, als innere Beschleunigung. In dieser Reihe wird das nicht gedeutet, sondern wahrgenommen – und über Atem, Aufmerksamkeit und Zeit wieder in Fluss gebracht. Wir reisen entlang von fünf Leitbahnen: Herz, Leber, Lunge, Niere, Milz. Diese Auswahl folgt einer daoistischen Logik: große Achsen, über die sich Himmel–Erde–Mensch im Körper organisiert. In der Atemalchemie geht es dabei um eine konkrete Frage: Wie fühlt sich eine Leitbahn an, wenn sie leitet – und wie fühlt sie sich an, wenn sie schützt? Schutz ist eine Funktion. Viele kennen „innere Arbeit“ als etwas, das man mit dem Kopf macht: verstehen, einordnen, verbessern. Diese Reihe setzt am Körper an, weil der Körper die Bewegungen bereits kennt. Du beobachtest Qi-Bewegungen: aufsteigend, ausdehnend, verdichtend, abgebend, ruhend. Du spürst, wo du dich aus der eigenen Bewegung herausgezogen hast – und wo Bewegung zurückkommen darf. Das Freisetzen eingeschlossener Energie passiert als Nebenprodukt von Ordnung: Wenn die Bahn wieder leitet, muss Energie nicht festgehalten werden.
Nach der Herzleitbahn als Kaiserin der Organe, der Leberleitbahn die alle Bahnen freihaelt um das Mandat des Herzens zu verteilen, der Lungenleitbahn als das kosmische Geflecht des Himmels im Menschen und der Nierenleitbahn als Traegerin unserer Essenz atmen wir am 31.5. in die Erfahrung der Milzleitbahn.
Part 39 · Milzleitbahn- Atemraum · Sonntag, 07. Juni · 9:00 Uhr · Online via Zoom · inkl. Aufzeichnung
Die Milz gehört zum Erde-Element. Sie steht für Umwandlung und Transport von Nahrung, Flüssigkeit und Eindrücken. Aus dem, was du aufnimmst, entstehen Qi und Blut. Entscheidend ist, ob etwas gewandelt werden kann. Die Milz hebt das Klare nach oben – zum Herzen, zum Kopf. Daraus entstehen Präsenz und Orientierung. Wenn diese Bewegung nachlässt, sinkt Energie ab: Schwere in den Gliedern, Müdigkeit, Feuchtigkeit im Gewebe, ein Gefühl von Trägheit. Auch im Denken zeigt sich das: Grübeln, Kreisen, Festhalten. Daoistisch wird die Milz dem Yi zugeordnet – der Fähigkeit, Erfahrung zu ordnen und zu integrieren. Kippt diese Funktion, bindet sich Energie in Gedanken und kommt nicht mehr in Bewegung. Die Leitbahn beginnt an der Großzehe und verläuft über die Innenseite von Fuß und Bein durch Knie und Leiste in den Bauchraum, verbindet sich mit dem Magen und steigt in den Brustraum auf. Im Körper zeigt sich ihr Zustand konkret: Muskeltonus, Bindegewebe, Feuchtigkeit, Verdauung, auch an der Zunge – Belag, Farbe, Form. In der Praxis geht es nicht um Optimierung, sondern um Wahrnehmung: was wird aufgenommen, was bleibt liegen, was kann sich verwandeln. Auf seelischer Ebene entspricht das der Fähigkeit, Erfahrungen in Substanz zu überführen, ohne sich darin zu verlieren. Wir arbeiten mit Yi Dao, Qi Dao – Aufmerksamkeit folgt dem Verlauf. Vom Fuß nach oben. Wahrnehmen, wie sich Qualität verändert: Schwere, Leichtigkeit, Dichte, Klarheit. Diese Session richtet sich auf die Mitte. Auf das, was dich ernährt – und darauf, wie es in dir zu Energie wird.
Ich freue mich auf diesen Raum mit dir!
Stefanie
vergangene Sessions
Part 1 – Der Körper Part 2 – Live your queerness – unlock your magic Part 3 – Die Weisheit in deinem Körper Part 4 – Frequenzaktivierung durch deine Begleiter Part 5 – Körperspeicherungen Part 6 – Dein Körperwesen Part 7 – Fall in love with your body Part 8 – Alchemilla Part 9 – Wurzeln Part 10 – MenschSein Part 11 – Frequencies of loving presence Part 12 – Würdigung Part 13 – Empfangen Part 14 – Listening through the heart Part 15 – Wo deine Seele wohnt Part 16 – Den Atem trinken Part 17 – Dein Wesen in den Atemräumen Part 18 – Deine Lichtspur durch die Zeit Part 19- dort, wo dein Herz nicht gelernt hat zu zweifeln Part 20- der Raum zwischen den Atemzügen Part 21- dort, wo du dich tragen lässt. Frequenz 396 Hz- Erdung, Befreiung, Körperwahrheit Part 22- 417 Hz – Bauchraum. Verdauung auf allen Ebenen. Entkopplung alter Muster, emotionale Integrität, das Nervensystem in Balance bringen. Part 23- der Herzraum - Frequenz 639 Hz Part 24- Zellraum Frequenz 528Hz Part 25- inneres Sehen Frequenz 852 Hz Part 26- 963 Hz- Ursprung und Rückkehr Part 27- Sternenfeld 1111 Hz Part 28- Raum sein Part 29- Wunsch und Angst Part 30- kosmische Anatomie- der rote Vogel im Herzen Part 31- kosmische Anatomie II- der grüne Drache im Tor der Leber Part 32- die Körperseele und der weisse Tiger Part 33- die Schildkröte mit der Schlange- Essenz und Nierenenergie Part 34- Yi der goldene Phönix Part 35- Atemalchemie die Herzleitbahn Part 36-Atemalchemie die Leberleitbahn Part 37- Atemalchemie die Lungenleitbahn Part 38- Atemalchemie die Nierenleitbahn