a i y a, m e l d a f ë a
raum für forschung.
wahrnehmung.
schwingung.
und das große mysterium des menschseins.
“we are a way for the cosmos to know itself.” ~ carl sagan
wir leben auf einem planeten, der mit anderen planeten um eine sonne kreist. wir bestehen aus denselben elementen wie die sterne. unser körper trägt millionen jahre geschichte in sich. aus einer einzigen zelle entsteht ein mensch, der fühlen, denken, lieben, erinnern und fragen kann. unser gehirn erschafft wirklichkeiten. unser nervensystem liest die welt in jedem augenblick. unser herz antwortet auf einen blick. unser körper verändert sich mit jeder erfahrung. wir erforschen das universum und begegnen doch zugleich einem universum in uns. wir wissen heute erstaunlich viel über materie. über bewusstsein wissen wir noch immer erstaunlich wenig.
seit ich ein kind war, begleitet mich eine neugier. wer bist du mensch? wie nimmst du wahr welches wissen ist in dir angelegt? welche fähigkeiten wurden kultiviert? welche sind still geworden? welche warten darauf, wieder erinnert zu werden?
ich sehe den menschen als gefäß.
ein gefäß für erinnerungen. für schwingungen. für informationen. für bewusstsein. für wahrnehmung. vieles bewegt sich unter der oberfläche. emotionen. bilder. körperempfindungen. gedanken. manches möchte gesehen werden. manches möchte sich erinnern. manches einfach wieder in fluss kommen.
ich liebe es, diese welt zu erforschen. ♄ den menschen und das große mysterium des menschseins. ♄ den körper und seine erinnerung. ♄ den atem und seine pure intelligenz. ♄ bewusstsein in all seinen bewegungen. ♄ emotionen, die durch uns fließen wollen. ♄ die natur und ihre sprache. ♄ die sterne und die fragen, die sie in uns hinterlassen. ♄ welche welten in uns angelegt sind. ♄ welche noch darauf warten, erinnert zu werden.
ich kenne darauf keine endgültigen antworten. ich öffne räume, in denen wir gemeinsam erforschen können.
wie schön, dass du da bist.
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ich glaube, dass in jedem menschen eine ganzheit lebt. das ist etwas anderes als die vorstellung, ein mensch müsse erst ganz werden. dieser kleine unterschied beschäftigt mich seit vielen jahren, vielleicht auch deshalb, weil ich auf meinem eigenen weg erlebt habe, wie schnell aus innerer arbeit ein system werden kann, in dem jemand anderes besser über dich bescheid weiß als du selbst.
ich habe menschen erlebt, die mir erklärten, was ich noch nicht gesehen hätte. was ich noch heilen, transformieren, shiften, auflösen oder endlich loslassen müsse. manchmal klang es nach liebe. manchmal nach bewusstsein. manchmal nach einer höheren wahrheit. und erstaunlich oft gab es anschließend ein angebot, mit dem man dieser wahrheit ein gutes stück näherkommen konnte.
das ist ein eigenartiges geschäft. denn kaum etwas macht einen menschen empfänglicher als seine wunde und seine hoffnung.
wenn ich dir lange genug erzähle, dass zwischen dir und deinem eigentlichen leben noch eine blockierung liegt, wirst du irgendwann beginnen, nach ihr zu suchen. wenn ich dir außerdem sage, dass ich sie sehen kann und du nicht, entsteht etwas, das mich sehr beschäftigt: hierarchie. plötzlich weiß einer und der andere muss glauben. einer deutet und der andere wird gedeutet. einer steht ein wenig höher und verspricht dem anderen den weg dorthin.
ich verstehe diese hierarchie bis heute nicht. weshalb sollte ein mensch über einem anderen stehen, weil er etwas wahrnimmt, das der andere gerade nicht wahrnimmt? ein anatom kennt den verlauf eines nervs. ein kind bemerkt, dass jemand traurig ist, bevor ein wort gefallen ist. eine bäuerin liest den himmel. ein musiker hört eine verschiebung, die meinem ohr entgeht. ein mensch kennt seinen eigenen körper von innen auf eine weise, wie ihn kein anderer kennen kann.
wer von ihnen weiß mehr? vielleicht ist wissen überhaupt viel weniger geeignet für rangordnungen, als wir daraus gemacht haben.
auch die bilder davon, wie ein „entwickeltes“ leben auszusehen habe, sind mir fremd geworden. erfolg. sichtbarkeit. reichweite. geld. der porsche vor der tür als materieller beweis dafür, dass im inneren offenbar alles richtig geshiftet wurde. und wenn er dort noch nicht steht, findet sich ziemlich sicher eine innere überzeugung, ein mangel oder eine frequenz, die dafür verantwortlich gemacht werden kann.
was für eine ungeheure last wir damit auf einen menschen legen. als müsste das leben gehorchen, sobald man nur richtig genug an sich gearbeitet hat. als wären krankheit, verlust, einsamkeit, scheitern, zufall, gesellschaftliche verhältnisse und die entscheidungen anderer menschen bloß unzureichend bearbeitete innere themen. ich habe auf meinem eigenen weg schmerz und spaltung erlebt. ich kenne ausgrenzung auch aus räumen, die von bewusstsein, liebe und heilung sprachen. ich kenne das gefühl, wenn etwas, das einem anderen menschen gehört, so lange über die eigene erfahrung gelegt wird, bis man beginnt, es für die eigene zu halten. vielleicht bin ich deshalb vorsichtig geworden mit menschen, die sehr genau wissen, was ein anderer mensch braucht. und vielleicht interessiert mich forschung deshalb so sehr.
forschung beginnt für mich an einer vollkommen anderen stelle. ich weiß nicht, was du finden wirst. ich weiß nicht, welches leben für dich richtig ist. ich weiß nicht, ob etwas verschwinden muss. ich weiß nicht einmal, ob das, was du heute als problem empfindest, nach einer zeit des forschens noch denselben namen tragen wird.
mich interessiert, wie du wahrnimmst. welche farben deine welt hat. was dein körper weiß. wie dein atem sich bewegt, wenn niemand versucht, ihn irgendwohin zu bringen. welche bilder kommen. welche nicht kommen. wo du weit wirst. wo eng. was du liebst. was du ablehnst. worüber du stolperst. welche wiederholungen sich durch dein leben ziehen und welche eigenschaften du vielleicht jahrelang für fehler gehalten hast, weil sie in einem anderen menschen keinen platz fanden.
ich möchte dir dein leben nicht erklären. ich möchte es mit dir kennenlernen. vielleicht ist das auch der grund, weshalb mich das wort ganzheit so berührt. ich verstehe darunter keinen idealzustand. ganzheit bedeutet für mich, dass auch das widersprüchliche dazugehören darf. der mut und die angst. das wissen und die projektion. die zärtlichkeit und die wut. das, was wir gern zeigen, und das, womit wir selbst noch keinen umgang gefunden haben. unsere farben werden nicht zahlreicher, indem wir die dunklen aussortieren. und vielleicht vergessen wir sie gerade dort besonders leicht, wo uns jemand ein fertiges bild davon hinhält, welche farbe wir stattdessen haben sollten.
ich möchte kein solches bild von dir besitzen. mich interessiert deines.
räume | begegnungen
|„every time you meet someone, there is a sacred possibility.“ john o’donohue |alle angebote sind unterschiedliche zugänge, das mysterium des menschseins aus verschiedenen blickwinkeln zu erforschen
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der verbundene atem öffnet einen raum, in dem körper, nervensystem und bewusstsein sich neu begegnen können.
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eine innere reise durch symbole, archetypen und bildwelten. die seele spricht in bildern.
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am atem und am menschsein forschen. du bringst dein eigenes thema, ein gefühl, einen zustand oder eine frage mit und legst es in den raum. wir atmen verbunden und lassen den atem damit arbeiten, ohne vorher wissen zu müssen, wohin es führt. online via zoom.
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der mensch verdaut die welt. die frequenzküche ist für retreats und seminare, die mit derselben sorgfalt nähren wie sie begleiten.
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reisen an besondere orte. atmen. wandern. natur. seelengespräche. collecting frequencies. gemeinschaft. jede zusammenkunft entsteht aus dem klang des ortes und den frauen die ihr wesen und ihre schwingung dort mithinein bringen
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jede arbeit besitzt ihre eigene qualität. gemeinsam gehen wir auf die suche nach der form, in der sie sichtbar werden mag.